Gemeinde
Das Ergebnis der Bürgeranhörung am 8. Januar 2012 war ein klarer Auftrag der Bürgerschaft an den Gemeinderat und den Bürgermeister.
Bereits im letzten Jahr wurde in Vorbereitung der anstehenden Eingemeindung ein Entwurf einer Gebietsänderungsvereinbarung erarbeitet. Nach dem jetzigen Stand gehen wir davon aus, dass einer Eingemeindung in die Stadt Genthin zum 1. Juli 2012 nichts entgegensteht.
Wir haben mit der Stadt Genthin eine Gebietsänderungsvereinbarung erarbeitet. Zwei Dinge weichen zu dem Ihnen in der Einwohnerversammlung vorgestellten Entwurf ab. Der Gewerbesteuersatz wird – wie alle anderen Steuersätze und Gebühren – für 5 Jahre (2018) festgeschrieben und die Rücklage kann innerhalb der nächsten 10 Jahre in Schopsdorf verwendet werden. Alle anderen Dinge haben Bestand und haben keine Änderung erfahren.
Der Entwurf der Gebietsänderungsvereinbarung lag sowohl dem Landkreis Jerichower Land, dem Landesverwaltungsamt als auch dem Ministerium des Innern bereits zur Vorabprüfung vor. Wichtig ist auch, dass beide Seiten – Genthin und Schopsdorf – die Vereinbarung als richtig und gut anerkannt haben. Es ist ein guter Anfang für die zukünftige Zusammenarbeit gegeben. Schopsdorf verlangt nichts von Genthin, was nicht selbst bezahlt werden kann. Mit allem gebotenen Respekt, wie viele Vereinbarungen wurde in 2009 in Sachsen Anhalt geschlossen, die Vorhaben enthielten, die von keiner der beiden Seiten finanziell abgesichert werden konnte. Wir würden nichts in eine Vereinbarung schreiben, was nicht realisierbar wäre.
Alles andere ist für uns auch unlauter gegenüber Ihnen, den Bürgern in Schopsdorf, aber auch in Genthin. Beide Seiten unterschreiben etwas, von dem beide Seiten etwas haben. Wir die Bestandssicherung des Erreichten und Genthin künftige Einnahmen und eine tolle, moderne Infrastruktur ohne Investitionsstau. Eine Vereinbarung, bei der sich beide in die Augen schauen können.
Ein – bereits von uns vermuteter und befürchteter - Wermutstropfen im Gespräch im Ministerium des Innern war jedoch, dass keine Möglichkeit gesehen wird, einem Vertreter der Gemeinde Schopsdorf ein Mandat im Stadtrat der Stadt Genthin zu geben. Nach der derzeitigen Gesetzeslage wäre dies weder durch eine Vereinbarung noch durch eine andere Handlung möglich. Es bedürfte hier eines vollkommen neuen Gesetzes.
Die letzten Jahre in Schopsdorf waren sehr bewegte Jahre. Wir meinen, dass die Schopsdorfer mit einem guten Gefühl und stolz auf das Erreichte nunmehr Teil der Stadt Genthin werden. Sowie jede Ortschaft, egal ob in Genthin oder Möckern, bedarf es jedoch großer Anstrengungen in den Folgejahren - beider Seiten und aller Beteiligten - niemals die Identität Anderer zu verkennen oder im schlimmsten Fall sogar den Verlust hinzunehmen. Es ist wichtig, dass man sich in seinem Umfeld wohlfühlt. Wir sehen es als Aufgabe, junge Menschen gleich hier zu behalten, ihnen Perspektiven aufzuzeigen.
Gerade auch junge Menschen müssen ein Heimatgefühl entwickeln. Diese Verbundenheit zur Region oder zu dem eigenen Dorf ist ein wichtiger Baustein des gesellschaftlichen, kulturellen und ehrenamtlichen Engagements. Der gesellschaftliche Umgang muss geprägt sein von gegenseitigem Respekt, Toleranz und Hilfsbereitschaft. Dies macht eine Kommune erst lebens- und dann auch sogar liebenswert.
„Die Verträge sind gemacht…“. Es fiel uns nicht leicht, diesen Weg zu gehen, aber lassen Sie uns nach vorne schauen und in Genthin ankommen. Danke für Ihre Unterstützung.
Schopsdorf, aber auch Genthin bieten eine breite Palette kommunaler Entwicklungsmöglichkeiten. Die Ziele der Kommunalpolitik in den vergangenen Jahrzehnten, Schopsdorf zu erhalten und zu entwickeln, sind erreicht.
Unsere ländlich geprägte Region ist modern und hat durch ihre lebendige Ortsgemeinschaft mit dem wirtschaftlichen Schwerpunkten ein besonderes Profil geschaffen. Allen Menschen die daran mitgewirkt haben gilt es zu danken. Die Zusammenarbeit mit allen Nachbarn und insbesondere mit Genthin ist zukünftig Ziel der Kommunalpolitik, wollen wir nicht bereits Erreichtes gefährden und eingeleitete positive Entwicklungen bei uns und um uns aufs Spiel setzen.
Zu guter Letzt in einem Satz: Schopsdorf ist das, was arbeitende Menschen für arbeitende Menschen geschaffen haben, um die Verbindung von Arbeit und Wohnen lebenswert zu gestalten.
Und es sind auch diese Menschen unseres Ortes die uns mit Zuversicht auf die weitere Entwicklung unseres Ortes und der Region blicken lassen.
Herzlichen Dank!
Am 29. Juni 2012 werden wir das „Meet&Greet“ mit der Stadt Genthin organisieren. Nach einer vorsichtigen Schätzung von Herrn Bürgermeister Bernicke werden insgesamt 30 Genthiner Schopsdorf besuchen. Die Schopsdorfer sehen dem 1. Juli 2012 mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegen. Auf der einen Seite ist der Verlust der Eigenständigkeit, der die Schopsdorfer wirklich schmerzt. Andererseits ist jedoch Hoffnung mit der Stadt Genthin einen verlässlichen Partner für die Zukunft gewonnen zu haben.
Sicherlich stecken in der Vereinbarung wieder viele Stunden und Tage Arbeit, weil alles Erdenkliche und jede Situation bedacht werden musste, aber wir meinen es hat sich gelohnt und wir haben eine gute und verlässliche Vereinbarung, die am 02.04.2012 durch den Gemeinderat beschlossen werden kann.
Gemeinde
Ärgerlich ist, dass auf dem Weg Königsbrück viel Müll „wild“ abgelagert wurde. Dies wurde dem Ordnungsamt Möckern gemeldet, welches dem Vernehmen nach dies dem Landkreis, der für die Beseitigung zuständig sein soll, gemeldet hat. Leider tat sich in den letzten Tagen trotz mehrfacher Nachfrage nichts getan und der Wind verteilte den Müll noch kräftig. Wir möchten an dieser Stelle der Agrargenossenschaft danken, die sich der Beseitigung in den nächsten Tagen angenommen hat. Lieber Uwe Menge und Team, Danke!
Gemeinde
Erfreulicherweise haben wir in dieser Woche die Baugenehmigung für die Revitalisierung des Mühlenteichs erhalten. Die Ausschreibung der Arbeiten wird in den nächsten Wochen erfolgen und wir rechnen mit einer Fertigstellung noch Ende Juli 2012.
Die Arbeiten werden ca. Mitte Juni beginnen.
Gemeinde
Wir freuen uns noch auf ein besonderes Highlight ab dem 29.06.2012. Frau Dorothea Strüwer vom Kultur- und Heimatverein e.V. hat sich bemüht und Erfolg dabei gehabt, das Kreismuseum des Jerichower Landes davon zu überzeugen, dass die aktuelle Ausstellung "Friedrich der Große - Spurensuche im Jerichower Land" (Ausstellung zum 300. Geburtstag Friedrich II. von Preußen) ab dem 29.06.2012 für zwei Wochen in der Alten Schule in Schopsdorf zu sehen sein wird. Frau Beran vom Kreismuseum Jerichower Land wird am 29.06.2012 die Ausstellung mit einem spannenden Vortrag in Schopsdorf eröffnen.
Herzlichen Dank Thea!
Senioren-Club (Beitrag übernommen wie eingereicht)
Verehrte Mitglieder, liebe Gäste,
Unsere nächste Zusammenkunft findet am
Donnerstag, dem 12. April 2012, um 15.00 Uhr in der “Alten Schule”
statt. Bei Kaffee und Kuchen wollen wir einige schöne Stunden verleben. Wer nicht spielen möchte, der kann auch immer mittwochs zum Häkeln oder Stricken kommen.
(Der Vorstand)
Freiwillige Feuerwehr Schopsdorf (Beitrag übernommen wie eingereicht)
Osterfeuer
Am Samstag den 07.04.2012 wollen wir um 20.00 Uhr unser Osterfeuer anzünden. Die Kameraden der FFw Schopsdorf treffen sich um 19.30 Uhr am Gemeindezentrum. Der Verein "Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Schopsdorf" e.V. sorgt für Getränke und deftiges vom Grill.
Maibaum
Zur Aufstellung des Maibaums am 30.04.2012 treffen sich die Kameradinnen und Kameraden der FFw Schopsdorf um 16.30 Uhr am Gemeindezentrum. Der Maibaum soll dann gegen 19.00 Uhr aufgestellt weden.
Tanz in den Mai
Am 30.04.2012 laden wir alle Schopsdorferinnen und Schopsdorfer zum "Tanz in den Mai" in die Alte Schule ein. Einlass ist ab 19.00 Uhr und Beginn um 20.00 Uhr.
Kultur- und Heimatverein Schopsdorf e.V. (Beitrag übernommen wie eingereicht)
Einladung zur Osterwanderung
Wie schon seit einigen Jahren zur Tradition geworden, organisiert der Heimatverein Schopsdorf
am 07.04.2012 wieder eine Osterwanderung zum Osterberg.
Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am „Jerichower Landhof“.
Natürlich wird der fleißige Osterhase uns dabei unterstützen und die farbenfrohen Ostereier gut verstecken, die zu finden ganz schön knifflig werden wird. Wer dann doch Erfolg beim Suchen hatte, kann seine gefundenen Ostereier auf der dafür errichteten Trudelbahn dem großen „Ostereiertest“ unterziehen. Nicht jedes Ei wird diese Hürden bestehen. Dafür schmecken sie dann aber in frischer Waldluft ganz besonders gut.
Alle interessierten Schopsdorfer, ob groß oder klein, sind herzlich zu diesem Osterspaß eingeladen. Freunde und Bekannte sind selbstverständlich mit gern gesehen.
Natürlich wird auch wieder der Baum des Jahres 2012, die Europäische Lärche, an einem geeigneten Platz zur Pflanzung kommen.
Über eine rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
Einladung zum Themenabend – Die Honigbiene
Am 27.04.2012
um 19.00 Uhr
im „Jerichower Landhof“
veranstaltet der Heimatverein Schopsdorf einen Themenabend über „Die Honigbiene“. Friedrich Rosenthal, ein junger Nachwuchsimker, wird uns sehr Interessantes aus der Welt der Honigbiene erzählen. Mit gerademal erst 16 Jahren hat er sich bereits ein erstaunliches Wissen über dieses großartige Insekt angeeignet und betreibt bereits mit großem Engagement eine kleine Imkerei. Die Biene, auch „Imme“ genannt, leidet heutzutage sehr unter klimatischen Veränderungen und parasitären Erkrankungen. Sie ist als wichtigster Bestäuber unserer Nutzpflanzen unverzichtbar, denn wenn die Biene stirbt, stirbt auch der Mensch. Darum ist es wichtig zu erfahren, wie man diesem fleißigen Insekt zum Überleben verhelfen kann. Und außerdem: Honig ist sehr, sehr gesund!
Interessierte Bürger von Schopsdorf sind dazu recht herzlich eingeladen.
(Der Vorstand)